MOODOOM

Eigenkompositionen mit Einflüssen aus Free Jazz, Hip Hop, Klassik und Afrokubanischer Musik

Benedikt Jäckle – Saxophon

Lucie Graehl – Saxophon

Leandro Irarragorri – Piano

Jakob Obleser – Kontrabass 

Simon Bräumer – Percussion

Jonas Kaltenbach – Schlagzeug

„Gute Musik machen“ und der Versuch, uns selbst über die Stimmungen bewusst zu werden, die wir bei Zuhörenden auslösen – Das sind Hauptmotivationen hinter „MOODOOM“, dem neuen Kompositions- und Bandprojekt von Jonas Kaltenbach für das er Musiker*Innen aus Köln, Berlin, Zürich und Leipzig vereint hat.

Wie könnte eine Person, die noch nie zuvor Musik gehört hat, die von uns erzeugten Klänge wahrnehmen? Wen wollen wir ansprechen? Welchen Effekt provozieren wir durch das, was wir da machen? Welchen wünschen wir uns?

Ebenso wie in Gedanken oder Gesprächen über Fragen wie diese der Raum für Spekulationen obligatorisch ist, will das Projekt den beteiligten Musizierenden auch spielerisch den größtmöglichen Raum bieten – zur Improvisation, zum Ausprobieren und zur Realisation von Träumen, deren Existenz uns vielleicht noch gar nicht bekannt war. Dabei sollen die unterschiedlichen Kompositionen und ihre zugehörigen Stimmungen oft lediglich einen Rahmen bieten, der das gemeinsame Loslassen in der Musik ermöglicht.

Einflüsse sind die Expression von amerikanischem Free Jazz, Hip Hop Hooks, die harmonische Landschaft europäischer Klassik, ein geweitetes Verständnis von Rhythmus und Groove sowie das immer mitschwingende Gefühl, von der zeremoniellen Musik am Lagerfeuer eines Naturvolkes gar nicht so weit entfernt zu sein, wie wir das oft glauben.